Wärmepumpen

Anlagenbetreiber, die sich unabhängig von Öl oder Gas machen wollen, sind mit einer Wärmepumpe gut beraten. Diese Wärmeerzeuger bieten die niedrigsten Betriebskosten. Allerdings sind sie wesentlich teurer als Öl- bzw. Gas-Brennwertgeräte und die Amortisationszeiten sind entsprechend länger.

 

Eine Wärmepumpe funktioniert ähnlich wie ein Kühlschrank. Sie bringt die in der Umgebung gespeicherte Sonnenenergie durch Antriebsenergie auf eine höhere, besser nutzbare Temperatur. Die Wärmepumpe verwertet die Sonnenwärme, die im Boden, im Grundwasser oder in der Luft vorhanden ist, durch unterschiedliche Verfahren.

 

Es gibt drei Arten von Wärmepumpen:

Die Luft/Wasser-Wärmepumpe

nutzt die Außenluft als Energiequelle. Sogar bei Temperaturen bis –15°C entzieht die Wärmepumpe der Luft noch Energie zum Heizen. Kann bei einem Wärmebedarf bis 30 kW genutzt werden.

 

Die Wasser/Wasser-Wärmepumpe

schöpft die Heizwärme aus dem Grundwasser. Dazu muss genügend Grundwasser in richtiger Qualität vorhanden sein und eine wasserrechtliche Genehmigung der Wasserbehörde vorliegen.

Lohnt sich bei einem Wärmebedarf ab 10 kW wenn es weniger als 100 Meter tief zu finden ist.

 

Die Sole/Wasser-Wärmepumpe

funktioniert prinzipiell wie die Wasser/Wasser-Wärmepumpe, nutzt aber das Erdreich über Erdkollektoren oder Erdsonden als Wärmequelle. Erdwärmesonden werden am häufigsten verwendet und eignen sich besonders gut für kleine Grundstücke, insbesondere für die Heizungsmodernisierung, Erdwärmekollektoren eignen sich für größere Grundstücksflächen (Garten).